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Einstellung einer Entkalkungsanlage

Immer wieder taucht die Frage auf, auf welchen Wert die Wasserhärte am Besten reduziert werden soll? Das ist nicht so leicht zu beantworten. Grundsätzlich sollte eine Rest- Wasserhärte verbleiben. Der Verbrauch an Regeneriersalz ist geringer, Waschmittel können gespart werden und der Kalkgehalt im Wasser ist trotzdem ausreichend erniedrigt. Experten empfehlen einen Zielwert der Resthärte von 5° dH.

Bei der überwiegenden Mehrheit aller Entkalkungsanlagen ist die so genannte Resthärte unmittelbar und direkt einstellbar. Mit Hilfe einer Stellschraube wird der Anteil von Leitungs- und Weichwasser gewählt und fixiert. Wird diese Schraube beispielsweise bis zum Anschlag zugedreht kann eine Wasserhärte von 0° dH erzeugt bzw. erreicht werden. Bei diesem Härtegrad sind keine Calzium- bzw. Magnesiumionen mehr im Leitungswasser vorhanden.

Bei entsprechender Härte des Wassers und dieser erheblichen Absenkung ist der Verbrauch an Kalk in der Regel enorm hoch. Dies ist in der Regel nicht zu empfehlen. Eine gewisse Resthärte sollte schon noch vorhanden sein. In der Praxis sollte diese Resthärte noch so hoch wie möglich eingestellt werden. Es gilt hier auszuprobieren und einen Kompromiss zu erzielen.